Überbrückungshilfe: Starttermin verschoben!

Am 12. Juni 2020 hat das Bundeskabinett die Eckpunkte für Überbrückungshilfen für KMU, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen, verabschiedet. Die Überbrückungshilfen schließen nahtlos an die Soforthilfen an, die am 31. Mai 2020 ausgelaufen sind. Die Antragstellung muss spätestens am 31. August 2020 erfolgen. Die Auszahlung endet am 30. November 2020. Es werden voraussichtlich die gleichen Ansprechpartner/Auszahlungsstellen zuständig sein wie bei der Durchführung der Soforthilfeprogramme. Eine Antragstellung soll vorbehaltlich einer Einigung der Länder ab 8. Juli 2020 möglich sein.

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, Solo-Selbständige sowie Freiberufler, aber auch gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind (z.B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche Berufsbildungsstätten, Familienferienstätten). Voraussetzung für die Antragstellung ist, dass sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfond qualifizieren und sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Diese Voraussetzung liegt vor, wenn die Umsätze im April und Mai 2020 um mindestens 60% gegenüber den Monaten April und Mai 2019 zurückgegangen sind. Darüber hinaus darf sich der Antragsteller zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten befunden haben. Bei gemeinnützigen Organisationen wird statt auf die Umsätze auf die Einnahmen (einschließlich Spenden und Mitgliedsbeiträge) abgestellt.

Das Antragsverfahren wird durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer durchgeführt und über eine digitale Schnittstelle direkt an die EDV der Bewilligungsstellen der Länder übermittelt.

Förderfähig sind fortlaufende im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten, die in den Förderbedingungen im Einzelnen aufgelistet sind. Bei Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag auf 9.000 Euro, bei Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten auf 15.000 Euro jeweils für drei Monate beschränkt sein.

Diese Informationen stellen nur einen kurzen Abriss zum Thema dar, detailliertere Auskünfte erhalten Sie wie gewohnt in einem Beratungsgespräch.

Eckpunkte für das Konjunkturpaket

Sie finden diese und weitere Informationen in unserem Infobereich Download.

Ihr Team Steuerberatung Sachse

0361 64 43 050

mail@steuerberatung-sachse.de
Überbrückungshilfe: Starttermin verschoben!

Am 12. Juni 2020 hat das Bundeskabinett die Eckpunkte für Überbrückungshilfen für KMU, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen, verabschiedet. Die Überbrückungshilfen schließen nahtlos an die Soforthilfen an, die am 31. Mai 2020 ausgelaufen sind. Die Antragstellung muss spätestens am 31. August 2020 erfolgen. Die Auszahlung endet am 30. November 2020. Es werden voraussichtlich die gleichen Ansprechpartner/Auszahlungsstellen zuständig sein wie bei der Durchführung der Soforthilfeprogramme. Eine Antragstellung soll vorbehaltlich einer Einigung der Länder ab 8. Juli 2020 möglich sein.

Steuernews