Wichtig für Kulturvereine: Begriff des Theaters wurde erweitert

Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten u.a. für Theater und vergleichbare Darbietungen ausübender Künstler werden umsatzsteuerlich begünstigt oder sogar befreit.

Das BMF hat die Definition dessen, was unter Theater fällt, erweitert und den Abschnitt 4.20.1 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses geändert.

Ein Theater liegt vor, wenn Personen auf einer Bühne vor einem Publikum ein Stück zur Aufführung bringen oder eine für Zuschauer bestimmte Aufführung durch eine Person erfolgt. Eine bestimmte Zuschaueranzahl ist dabei nicht erforderlich. Zu den Theatervorführungen zählen auch Darbietungen der Pantomime und Tanzkunst, der Eisrevuen und des Varietés (u.a. Zauberei, Artistik und Bauchrednerei) bis hin zu Puppenspielen. Begünstigt sind jetzt auch Mischformen von Sprech-, Musik- und Tanzdarbietungen sowie politische Kabaretts und sonstige Veranstaltungen der Kleinkunst. Nicht unter die Steuerbegünstigung fallen Filmvorführungen und reine Autorenlesungen vor Publikum. Als Nebenleistungen begünstigt sind die Aufbewahrung der Garderobe, der Verkauf von Programmen und die Vermietung von Operngläsern.

Kulturvereine sollten in jedem Fall prüfen, ob und für welche Einnahmen eine Umsatzsteuerbefreiung bzw. eine Umsatzsteuerermäßigung zum Tragen kommt.

 

 

 

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Wichtig für Kulturvereine: Begriff des Theaters wurde erweitert

Das BMF hat die Definition dessen, was unter Theater fällt, erweitert und den Abschnitt 4.20.1 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses geändert.

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